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Deutsch Grammatik kostenlos online lernen

Über 500 interaktive Grammatikübungen für Deutsch als Fremdsprache — von den Grundlagen auf A1 bis zur muttersprachlichen Präzision auf C2. Artikel, Kasus, Zeitformen, Nebensätze und Konjunktiv mit sofortiger Fehlerkorrektur und ausführlichen Erklärungen. Die Einführungsstufe jedes Themas ist dauerhaft kostenlos.

Grammatik auf deinem Niveau — A1 bis C2

Der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen für Sprachen (GER) teilt Sprachkenntnisse in sechs Stufen: A1, A2, B1, B2, C1 und C2. Die Grammatikanforderungen bauen systematisch aufeinander auf. Unsere Übungen orientieren sich exakt an den offiziellen Goethe-, telc- und ÖSD-Prüfungsordnungen, sodass du dich gezielt auf die Grammatik deiner Prüfung vorbereiten kannst.

A1

Grammatik A1 — Basis für Anfänger

Auf dem Einstiegsniveau A1 lernen Sie die Grundlagen der deutschen Grammatik: bestimmte und unbestimmte Artikel (der/die/das, ein/eine), die Konjugation regelmäßiger Verben im Präsens, einfache Satzbaumuster (Subjekt-Verb-Objekt) und die Personalpronomen. Sie beherrschen nach A1 die Pluralbildung häufiger Substantive sowie die Possessivpronomen (mein, dein, sein). Die Übungen auf diesem Niveau sind kurz und bauen sich schrittweise auf.

A2

Grammatik A2 — Alltag und Beschreibung

A2 erweitert das A1-Wissen um die Vergangenheitsform Perfekt (ich habe gelernt), das Präteritum der Hilfsverben (war, hatte), den Akkusativ und Dativ der Nomen und Pronomen sowie die wichtigsten Präpositionen mit Fall (in, an, auf, mit, für, ohne). Auch Modalverben wie können, müssen, dürfen und sollen gehören dazu. Mit A2 können Sie einfache Geschichten erzählen und Beschreibungen geben.

B1

Grammatik B1 — Selbstständig kommunizieren

Auf B1 erreichen Sie die sogenannte Schwellen-Kompetenz: Sie nutzen Nebensätze mit weil, dass, wenn, obwohl und deshalb. Neu hinzu kommen Präteritum (schwache und starke Verben), Konjunktiv II für höfliche Bitten (ich hätte gern, könnten Sie bitte), das Passiv in einfacher Form und Relativsätze. B1 ist die Mindestvoraussetzung für die deutsche Einbürgerung und den Integrationskurs.

B2

Grammatik B2 — Komplexe Strukturen

B2 bringt fortgeschrittene Strukturen: Konjunktiv II in allen Zeitformen (wäre, hätte, würde gehen), Konjunktiv I für indirekte Rede (er sagte, er komme später), das Passiv mit Modalverben (muss repariert werden), Partizipialkonstruktionen und die Nominalisierung (das Lernen, das Verstehen). Sie meistern temporale, kausale, finale und konzessive Nebensätze.

C1

Grammatik C1 — Anspruchsvolle Schriftsprache

Auf C1 beherrschen Sie auch seltene und komplexe Konstruktionen: Konjunktiv I in allen Zeitformen, Funktionsverbgefüge (in Betracht ziehen, zur Verfügung stellen), Nominal- statt Verbalstil, Partizipien als Attribute (der zu lesende Text), erweiterte Infinitivsätze mit zu, und Varianten der Wortstellung zur Betonung. C1 ist die Voraussetzung für ein Studium in Deutschland.

C2

Grammatik C2 — Muttersprachliche Nuancen

C2 bedeutet nahezu muttersprachliche Beherrschung: Sie unterscheiden feine Nuancen zwischen synonymen Strukturen, nutzen idiomatische Wendungen grammatisch korrekt und beherrschen rhetorische Stilmittel. Zu C2 gehören seltene Konstruktionen wie der Genitivus objectivus, das Futur II, elliptische Konstruktionen und stilistische Varianten für formelle und literarische Texte.

Die 20 wichtigsten deutschen Grammatikthemen

Diese Themen begegnen dir in fast jeder deutschen Prüfung — von der Einbürgerung auf B1 bis zum Studium auf C1. Jedes Thema hat eine kostenlose Einführungsübung, damit du es ausprobieren kannst.

A1

Artikel: der, die, das

Die größte Herausforderung für Deutschlerner: das grammatische Geschlecht jedes Substantivs. Unsere Übungen trainieren Artikel nach Endungen, Themengruppen und Kontext.

A2

Die vier Fälle: Nominativ, Akkusativ, Dativ, Genitiv

Der Kasus entscheidet über Artikel, Pronomen und Adjektivendung. Lernen Sie, welche Verben und Präpositionen welchen Fall verlangen.

A1

Verbkonjugation im Präsens

Regelmäßige und unregelmäßige Verben: ich gehe, du gehst, er geht. Sonderfälle wie sein, haben, werden. Endungen, Stammvokalwechsel und häufige Ausnahmen.

A2

Perfekt: Die wichtigste Vergangenheit

Ich habe gelernt. Ich bin gefahren. Wann haben, wann sein? Partizip II bei schwachen, starken und gemischten Verben. Mit über 500 Verben in den Übungen.

B1

Präteritum — Die Schriftsprache der Vergangenheit

Die Erzählform schriftlicher Texte: er ging, sie sah, wir kamen. Unterscheidung zu Perfekt, Konjugation schwacher und starker Verben.

A2

Modalverben: können, müssen, dürfen, sollen, wollen, möchten

Die sechs Modalverben und ihre Bedeutungen. Doppelinfinitiv-Konstruktionen, Konjugationsbesonderheiten und Gebrauch im Perfekt.

B1

Passiv: Vorgangs- und Zustandspassiv

Das Haus wird gebaut vs. Das Haus ist gebaut. Passiv in allen Zeitformen, Passiv mit Modalverben, Alternativen zum Passiv.

B1

Konjunktiv II: Wünsche, Höflichkeit, Irreales

Ich hätte gern. Wenn ich Zeit hätte, würde ich reisen. Bildung aus Präteritum, Konjunktiv II der Hilfs- und Modalverben, würde-Form.

B2

Konjunktiv I: Indirekte Rede

Er sagte, er komme später. Typisch in Nachrichten und wissenschaftlichen Texten. Regeln zur Ersatzform mit Konjunktiv II.

B1

Relativsätze

Der Mann, der dort steht. Relativpronomen in allen Fällen, Unterschied zwischen der/die/das und welcher/welche/welches, Relativsätze mit Präpositionen.

B1

Nebensätze mit Konjunktionen

weil, dass, wenn, obwohl, damit, bevor, nachdem. Unterschied zu Hauptsatz-Konjunktionen (denn, aber, oder, und) und zweiteiligen Konnektoren (sowohl als auch, entweder oder).

A2

Adjektivdeklination

Das größte Hürde im schriftlichen Deutsch: der große Mann, ein großer Mann, großer Mann. Tabellen nach bestimmtem, unbestimmtem und Nullartikel.

A2

Präpositionen mit Akkusativ, Dativ oder Wechselpräpositionen

durch, für, ohne (Akk.); aus, bei, mit, nach, seit, von, zu (Dat.); in, an, auf, vor, hinter, über, unter, neben, zwischen (wechselnd je nach Bedeutung).

B1

Futur I und Futur II

Ich werde kommen (Futur I). Ich werde gekommen sein (Futur II). Auch zum Ausdruck von Vermutungen in der Gegenwart oder Vergangenheit.

A2

Reflexive Verben

Ich wasche mich. Ich erinnere mich an dich. Echte und unechte Reflexivverben, Reflexivpronomen im Akkusativ und Dativ.

A2

Wortstellung im Hauptsatz und Nebensatz

Die deutsche Satzklammer: Finites Verb an zweiter Stelle im Hauptsatz, Verb am Ende im Nebensatz. TeKaMoLo-Regel für Adverbiale.

B2

Partizip I und Partizip II als Attribut

Der lachende Mann. Der verlorene Schlüssel. Partizipialkonstruktionen als Alternative zu Relativsätzen, häufig in Texten und Nachrichten.

B2

Konnektoren und Textverknüpfung

allerdings, dennoch, folglich, somit, zudem, außerdem. Adverbien zur Verknüpfung von Sätzen — essentiell für schriftliche B2- und C1-Prüfungen.

C1

Nominalstil: Nominalisierung von Verben und Adjektiven

das Lernen, das Verstehen, die Schönheit. Typisch für akademische und administrative Texte. Umwandlung Nominal ↔ Verbal.

C1

Funktionsverbgefüge

in Betracht ziehen, zur Verfügung stellen, Anwendung finden. Feste Verbindungen aus Verb und Nomen, häufig in Bildungssprache und Amtsdeutsch.

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Freemium-Modell

Schwierigkeitsstufe 1 (Einführung) ist für alle Themen kostenlos. Stufen 2 und 3 erfordern einen Premium-Zugang.

Passende Prüfungen für A1

Diese Grammatik-Themen werden in folgenden Prüfungen geprüft:

Häufige Fragen zur deutschen Grammatik

Welches Grammatik-Niveau brauche ich für die deutsche Einbürgerung?
Für die Einbürgerung benötigen Sie Deutschkenntnisse auf B1-Niveau (Schwellenniveau). Das umfasst Nebensätze, Konjunktiv II für Höflichkeit, Perfekt und Präteritum, sowie alle vier Fälle. Unsere B1-Grammatikübungen decken genau diesen Prüfungsstoff ab.
Sind die Grammatikübungen wirklich kostenlos?
Ja, die Einführungsstufe (Stufe 1) jedes Grammatikthemas ist dauerhaft kostenlos — ohne Registrierung, ohne Zeitbegrenzung. Für Stufe 2 und 3 mit schwierigeren Aufgaben und ausführlichen Erklärungen benötigen Sie einen Premium-Zugang.
Wie ist die deutsche Grammatik im Vergleich zu anderen Sprachen aufgebaut?
Deutsch hat drei grammatische Geschlechter (der, die, das), vier Fälle (Nominativ, Akkusativ, Dativ, Genitiv) und eine strenge Wortstellung mit Verbklammer. Das macht die Anfangsphase herausfordernd, aber Regeln sind systematisch — wer sie versteht, macht schnell Fortschritte.
Welche Grammatikthemen sind für die Goethe-Prüfung wichtig?
Für Goethe A1/A2 sind Artikel, Präsens, Perfekt, Akkusativ und einfache Präpositionen entscheidend. Goethe B1 prüft Nebensätze, Konjunktiv II, Passiv und Adjektivdeklination. Goethe B2 verlangt zusätzlich Konjunktiv I, Partizipialkonstruktionen und komplexe Konnektoren.
Wie viele Stunden sollte ich pro Woche Grammatik üben?
Empfohlen sind 3–5 Stunden pro Woche, aufgeteilt in mehrere kurze Sessions (15–30 Minuten) statt einer langen. Regelmäßigkeit schlägt Intensität — tägliche 20 Minuten sind wirksamer als zwei Stunden am Wochenende.
Welche Grammatik ist für den Integrationskurs (DTZ) relevant?
Der Deutsch-Test für Zuwanderer (DTZ) prüft auf Niveau B1 mit Fokus auf Alltagssituationen: Perfekt, Präteritum, Konjunktiv II für höfliche Bitten, Nebensätze und Modalverben. Unsere B1-Grammatikübungen orientieren sich an den DTZ-Prüfungsanforderungen.
Gibt es einen Unterschied zwischen schweizerischer, österreichischer und deutscher Grammatik?
Die standardisierte Schriftsprache ist in allen drei Ländern weitgehend identisch. Unterschiede finden sich vor allem im Wortschatz (Jänner/Januar, Rahm/Sahne) und in der Aussprache. Grammatik-Unterschiede sind gering: in Österreich und der Schweiz wird häufiger das Perfekt statt Präteritum verwendet.
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